Kompakte Campingbusse und klassische Kastenwagen bleiben im Trend
3 min
Kastenwagen auf Ford-Basis
Ford Nugget: Mit festem Hochdach
Die Kölner bauen ihre Campervan-Baureihe weiter aus. Und verpassen ihrem Nugget auf Basis des Transit ein isoliertes Hochdach, über das sich speziell Ganzjahres-Camper freuen dürften. Das Hochdach erweitert den Schlaf- und Stauraum, bietet bis zu vier Schlafplätze, Stehhöhe im Innenraum und macht den Nugget winterfest.
Schlaf- und Stauraum wurden vergrößert: Die Matratze im Hochdach ist 205 Zentimeter lang und 130 Zentimeter breit – und damit fünf Zentimeter breiter als in den Modellen mit Aufstelldach. Bei nach oben geklapptem Dachbett hat der Innenraum eine Höhe von 209 Zentimetern. Zwei Layouts stehen zur Wahl. Mit großem Kleiderschrank steigert sich das Stauvolumen auf 911 Liter, 235 Liter mehr als mit Aufstelldach. Alternativ gibt es eine fest installierte Toilette. Dann hat der Stauraum ein Volumen von 711 Litern. In beiden Konfigurationen bieten die Oberschränke der Küche 70 Liter Raum für Vorräte, 53 Liter fasst der Frischwassertank.
Zum Marktstart gibt es den Nugget mit festem Hochdach mit dem 150 PS starken, zwei Liter großen Turbodiesel, Sechsgang-Schaltgetriebe und Frontantrieb. Mit dem L2-Radstand ist er 5,45 Meter lang. Das Leergewicht liegt mit 2.820 Kilogramm auf Höhe der leichtesten Version mit Aufstelldach (zulässiges Gesamtgewicht: 3.300 kg). Die Anhängelast liegt bei zwei Tonnen.
Für den Nugget mit Hochdach werden 2.975 Euro verlangt. Die fest eingebaute Toilette kostet 599 Euro. Weiterhin verfügbar ist der Nugget mit Aufstelldach in den Längen L1 und L2 sowie – je nach Ausführung – mit ein oder zwei seitlichen Schiebetüren, vier oder fünf Sitzplätzen, als Diesel oder Plug-in-Hybrid-Benziner, mit Front- oder Allradantrieb, manueller Schaltung oder Automatikgetriebe.
• Preis: ab 82.645,50 Euro (mit Hochdach)
• Infos: www.ford.de
Panama Campervans: Ideal für Städtetrips
Die beiden neuen Kastenwagen der Trigano-Tochter Panama basieren auf dem Ford Transit. Mit aufstellbarem Schlafdach bleiben sie unter zwei Metern Höhe, und auch die Außenlänge bleibt alltagstauglich. Damit sind die in mehreren Varianten verfügbaren Panamas ideal auch für Städtereisen.
Der P09 etwa ist 505 Zentimeter lang. Er bietet bis zu fünf Sitzplätze und darf maximal 3.125 Kilogramm wiegen. Das untere Bett hat eine Liegefläche von 190 x 150 Zentimetern, zwei weitere Schlafplätze gibt es im aufstellbaren Schlafdach. Mit an Bord sind ein zehn Liter fassender Wasserkanister, ein einflammiger Gaskocher und (optional) eine Kompressor-Kühlbox. Preis: Ab 53.990 Euro.
Mit 545 Zentimetern ist der auf dem langen Radstand basierende Panama P59+ ein Stück länger. Auch er bietet bis zu fünf Sitzplätze, das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 3.175 Kilogramm. Die untere Liegefläche misst 190 x 114 Zentimeter. Zur Ausstattung zählen ein 35 Liter fassender Frischwassertank, 42 Liter passen in den Tank für Grauwasser. Mit an Bord des Top-Modells für 63.990 Euro: WC, Warmwasser-Boiler und Innendusche.
• Preis: ab 53.990 Euro (505 cm) und ab 59.990 Euro (545 cm)
• Infos: www.panama-van.de/
Kastenwagen auf VW-Basis
Vanexxt: Ford und VW im Programm
Vanexxt macht mit seinem modularen Möbelkonzept, einst für den VW T6 entwickelt, jetzt auch den Ford Tourneo Custom Active zum Begleiter für die Abenteuerreise. Dabei nutzt der Innenraum des Kölner Transporters das bewährte Modulkonzept. Zusätzlich zum Grundausbau mit Camperelektronik, Schienenboden und Kochfeld im Heck wählt der Kunde weitere Module wie Sitzbänke oder Möbel nach seinen individuellen Bedürfnissen.
Aber auch VW bleibt weiterhin im Programm. Auf Basis der New Caravelle in der Variante Style, Life oder PanAmericana wird aus dem VW dank der Module mit wenigen Handgriffen ein Camper für Freizeitaktivitäten. Der 170 Diesel-PS starke und allradgetriebene PanAmericana startet beispielsweise bei 66.490 Euro. Auch hier setzt Vanexxt auf verschiedene Kombinationen aus Küchenmodulen, Sitz- und Stauraumlösungen. Mit an Bord sind Schlafdach, Standheizung, 39 Liter fassender Kühlschrank sowie eine Dreier-Bank im Heck.
• Preis: ab 51.790 Euro (Ford Tourneo Custom) und ab 60.080 Euro (VW New Caravelle)
• Infos: www.vanexxt.de
Alpincamper ID.Buzz Multistyle: Mit fünf Sitzplätzen
Mit dem Multistyle setzt Alpincamper auf Mehrfachnutzen. Die ID.Buzz-Basis von VW bietet fünf Sitze und Ausstellfenster und eine verschieb- und herausnehmbare Schlaf-Sitzbank von Schnierle mit einer Liegefläche von 190 x 110 Zentimetern. Ergänzend können Fahrer- und Beifahrersitz gedreht werden. Damit taugt der Multistyle als veritabler Mini-Camper oder für anfallende Transportaufgaben.
• Preis: ab 71.300 Euro
• Infos: www.alpincamper.de
Eriba Car: Optische Akzente durch Zweifarb-Lackierung
Die Hymer-Tochter Eriba Car setzt bei ihren neuen Campervans in Bicolor-Außenfarben auf den VW Crafter als Basis. Zwei Versionen werden angeboten: Car 600 und Car 602. Serienmäßig sind bei beiden der zwei Liter große TDI-Motor mit 140 PS und die neigbare Sitzbank mit Isofix im Wohnraum. Der bietet ein Sanitärabteil mit klappbarem Waschbecken, einen Kompressor-Kühlschrank in der Küche und ein dimmbares Beleuchtungssystem. Obendrein gibt es Assistenzsysteme wie Parksensoren und Spurhalteassistent. Optional stehen eine Achtgang-Automatik, LED-Scheinwerfer, Smart-Battery-Systeme mit Lithium-Technologie und verschiedene Stoff- und Lederkombinationen zur Verfügung.
• Preis: ab 78.900 Euro
• Infos: www.eriba.com
Spacecamper: Van auf Basis des neuen Bulli
Auf die Pkw-Variante des neuen VW Transporters, des New Caravelle, setzt Spacecamper mit seinem fünfsitzigen Classic+. Die Karosserie des 505 Zentimeter langen neuen Caravelle ist breiter als beim Vorgänger (203 cm) und wird mit zwei Schiebetüren geliefert. Spacecamper nutzt den Raum für seine bewährte Sitz-/Schlafbank und seine flexible Küche. Die Dreier-Sitzbank wurde überarbeitet und ist jetzt noch leichter zur Liegefläche umbaubar. Zur Seite falten lässt sich der neue Klappschrank, so wird die zwei Meter lange Liegefläche mit einem Zusatzpolster bis zu 140 Zentimeter breit. Ebenfalls modifiziert ist das aufstellbare Schlafdach. In geschlossenem Zustand bleibt der VW unter der magischen Grenze von zwei Metern Höhe. Zwei Personen finden oben Platz für die Nacht.
Die neue Schwenkküche ist bei geschlossener Tür innen nutzbar, kann aber auch nach draußen gedreht oder komplett entnommen werden. Ziemlich einzigartig: Gekocht werden kann – auch bei ausgeklapptem Bett – wahlweise mit Gas, Spiritus oder Strom. Drei Kanister unter der Liegefläche bunkern insgesamt 39 Liter Frischwasser, mit an Bord sind auch Waschbecken, eine elektrische Warmwasserbereitung, ein 12-Liter-Abwasserkanister und eine 35 Liter fassende Kühlbox. Der Classic+ ist flexibel, denn Sitz- und Lehnenflächen der voll durchladefähigen Schlafbank lassen sich herausnehmen, falls Transportaufgaben anstehen.
• Preis: ab 93.700 Euro
• Infos: www.spacecamper.de
Tonke ID.Buzz Explorer: Seitlich angeschlagenes Hubdach
Außergewöhnliche Neuheit aus den Niederlanden: Tonke stattet den VW ID.Buzz mit einem zur Seite hin öffnenden Aufstelldach aus, dazu gibt es eine nach außen schwenkbare Küche und ein Relaxbett. Das seitlich ausklappbare Hubdach ist eine Eigenentwicklung der Niederländer. Es bietet Stehhöhe, eine Markise und ein Bett mit 135 x 210 Zentimeter großer Liegefläche im „ersten Stock“. Das atmungsaktive Zeltgewebe aus TenCate-Stoff reguliert Feuchtigkeit auf natürliche Weise und schafft so ein angenehmes Raumklima. Ausgestattet ist der Explorer mit einem Induktionskochfeld mit zwei Kochstellen, einem 36 Liter fassendem Kühlschrank, einem Einzelbett (90 x 200 cm) unten sowie einem zehn Liter fassenden Frisch- und Abwassertank.
Neben dem Explorer bietet Tonke auch den günstigeren Trail an – ebenfalls auf Basis des ID.Buzz. Er ist mit einem herausnehmbaren Modul mit Stauraum ausgestattet, seine Küchen mit zweiflammigem Induktionskochfeld kann innen wie auch außen genutzt werden. Der Trail hat ein 150 x 200 Zentimeter großes Bett.
• Preis: ab 68.102 Euro (Trail) und ab 93.105 Euro (Explorer mit Möbelausbau und Hubdach)
• Infos: www.tonke.eu/de
VW California Beach: Sondermodell Energy zum 20-Jährigen
Im Jahre 2005 kam der erste Beach als Crossover von Multivan und California auf den Markt. 2007 konnte er erstmals mit Aufstelldach geordert werden, das seit 2009 serienmäßig ist. Im Jahre 2019 debütiert die zweite Generation des Beach auf dem T6, vier Jahre später folgte die Miniküche. Heute gibt es den Beach in drei Versionen (Beach, Beach Tour und Beach Camper) – und zur 20-Jahr-Feier das Sondermodell Beach Camper Energy.
Es basiert auf dem California Beach Camper mit kompakter Miniküche sowie 230-Volt-Landstrom-Anschluss und ist – bei einem Preisvorteil von bis zu 4.600 Euro – umfangreich ausgestattet. Etwa mit Markise, Camper-Standheizung inklusive Fernbedienung, Drei-Zonen-Klimaanlage, Verdunkelungssystem mit Rollos und Thermomatten. Dazu kommen unter anderem Travel Assist, Light Assist und das Parkpaket Basic, Sitzheizung vorn und beheizbares Multifunktions-Lederlenkrad mit Schaltwippen. Der Energy rollt auf 17-Zoll-Leichtmetallrädern in Schwarz. Auch der Coast und Ocean kommen als Sondermodell Energy.
• Preis: ab 75.102 Euro
• Infos: www.volkswagen-nutzfahrzeuge.de
VW Grand California: Überarbeitung und Sondermodell Dune
Der große Camper von VW, der Grand California auf Basis des Crafter, kommt im neuen Look und technisch überarbeitet. Das neue Interieur präsentiert sich im Lounge-Stil mit Bambus-Dekor und passendem PVC-Boden. Ergänzend gibt es einen auch außen arretierbaren Tisch und zusätzliche Gepäcknetze in den Oberschränken. Zu haben sind nach wie vor die beiden Varianten 600 und 680, mit unterschiedlichen Raumkonzepten. Der sechs Meter lange Grand California 600 verfügt über ein im Heck quer eingebautes Bett. Im 6,80 Meter langen 680 wird längs geschlafen.
Beim Antrieb bleibt es beim Diesel mit 177 PS. Gleichzeitig profitiert der Grand California von der Modellpflege beim Crafter. Neu sind etwa das digitale Cockpit mit bis zu 12,9 Zoll großem Touchscreen und Assistenzsysteme wie Verkehrszeichenerkennung oder Spurhalte- und Notbrems-Assistent. Eine elektronische Parkbremse schafft mehr Raum im Cockpit, der Fahrersitz lässt sich jetzt leichter in den Wohnraum integrieren.
Als Sondermodell kommt der in Grau lackierte Grand California Dune. Optisch darauf abgestimmt sind hochglänzend schwarz lackierte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen. Optional kann das Sondermodell mit permanentem Allradantrieb und Differenzialsperre geordert werden. Die serienmäßige Ausstattung des Dune beinhaltet zusätzlich einen Tisch und zwei Klappstühle für den Außenbereich. Für Vortrieb sorgt ein 163 PS starker Turbodiesel, gekoppelt an eine Achtgang-Automatik.
• Preis: ab 88.964 Euro (Dune 600) und ab 91.885 Euro (Dune 680)
• Infos: www.volkswagen-nutzfahrzeuge.de
Kastenwagen auf MAN-Basis
Westfalia: Traditions-Hersteller setzt auf Kult-Modelle
Sie haben eine jahrzehntelange Geschichte: Die Kastenwagen-Ausbauten von Westfalia, die unter den Namen der Entdecker Sven Hedin und James Cook angeboten werden. Dem Sven Hedin verhilft Westfalia mit einem neuen, aufstellbaren Schlafdach (Aufpreis 8.700 Euro) zu insgesamt vier Schlafplätzen. Das auf dem MAN TGE basierende Mobil ist mit zugeklapptem Dach 291 Zentimeter hoch. Es bietet neben Küche, Sitzbank und den zwei Schlafstätten in der Version Classic einen zwei Liter großen Diesel mit 140 PS und Schaltgetriebe sowie eine 3,5 Tonnen Zulassung. Darüber angesiedelt ist die Premium-Variante mit 163 PS, Achtgang-Automatik sowie verschiedenen Ausstattungs-Paketen.
Auf den Sprinter von Mercedes baut Westfalia beim James Cook. Mit an Bord sind ein dank Seitenverbreiterung 206 x 140 Zentimeter großes Heckbett, eine Nasszelle und ein großer Heckstauraum. Der Classic kommt mit 150 PS, bei der Spitzenversion Premium mit 190 PS, Allrad und Automatik wird der Kaufpreis allerdings deutlich sechsstellig.
• Preis: ab 77.900 Euro (MAN: Sven Hedin) und ab 95.790 Euro (Mercedes: James Cook)
• Infos: www.westfalia-mobil.com/de
Kastenwagen auf Mercedes-Basis
Bürstner Habiton: streicht - und stellt sich neu auf
Mit dem Habiton bietet Bürstner einen hochwertigen Campervan auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter, der auf Wunsch und gegen saftigen Aufpreis auch mit Allradantrieb zu haben sein soll. Highlights des neuen Modells sind eine zusammenklappbare Sitzbank, ergänzt durch einen verschiebbaren Sanitärraum. Im Heck ist Platz für ein Längsbett. Der Clou des Habiton dürfte sein ausfahrbares Dachmodul sein.
• Preis: ab 72.999 Euro
• Infos: www.buerstner.com
Marco Polo Horizon: Freizeitmobil auf Mercedes-Benz V-Klasse
Direkt ab Werk wird der auf der V-Klasse von Mercedes-Benz basierende Marco Polo Horizon vertrieben. Das Freizeitmobil bliebt unter zwei Metern Außenhöhe und ist so auch tauglich für den Alltag. Im Interieur können sich Camper über ein modernes Widescreen-Cockpit mit zwei 12,3 Zoll großen Displays freuen. Mit an Bord sind zahlreiche Sicherheits- und Assistenzsysteme und Dieselmotoren von 163 PS bis 237 PS. Tauglich für die Freizeit wird der Marco Polo Horizon durch die serienmäßige Dreiersitz-/Liegebank und das Aufstelldach mit Dachbett. Hinzu kommen Schubladen unter der Sitzbank, erstmals zwei serienmäßige Schiebetüren fürs Beladen mit Freizeit- oder Sportequipment, serienmäßig drehbare Frontsitze und ein optionaler Klapptisch im Fondraum. Optional zu haben sind außerdem ein Außenstromanschluss und eine Standheizung.
• Preis: ab 67.066 Euro
• Infos: www.mercedes-benz.de
Yucon: Microliner für viele Anforderungen
Ebenfalls mit Stern am Kühlergrill kommt die Baureihe Yucon V-City, drei Grundrisse stehen zur Wahl. Mit sechs Metern Länge bleiben die Dreieinhalb-Tonner (wahlweise 4,1 Tonnen) mit 150-Serien-PS wendig, für den Städtetrip oder den Wochenendausflug. Der V-City 6.0 BD kommt mit umfangreicher Serienausstattung, optionale Pakete erlauben eine individuelle Anpassung. Serienmäßig gibt es einen 110-Liter-Frischwassertank, eine 95-Ah-Batterie, die Heizung Truma Combi 4 und einen 84 Liter fassenden Kühlschrank. Für Familien offeriert Yucon ein optionales Aufstelldach.
• Preis: ab 87.900 Euro
• Infos: www.yucon.de
Kastenwagen auf Nissan-Basis
Eifelland: Campervan auf Nissan Interstar
Seit 2020 fertigt Eifelland auch Reisemobile und setzt dabei bewusst auf individuelle Manufakturarbeit – und auf Mobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht von maximal 3,5 Tonnen, die mit herkömmlichem Führerschein gefahren werden dürfen. Jetzt bringt Eifelland Ausbauten des Interstar, des großen Nissan Transporters. Trotz des begrenzten Gesamtgewichts verspricht der Hersteller bis zu 900 Kilogramm Zuladung bei knapp 2,6 Kubikmetern Stauraum. In allen Ausführungen bieten die Campervans ein fest verbautes Bett mit Lattenrost, Matratze und einer Liegefläche von 190 x 160 Zentimetern sowie eine Küchenzeile mit Kompressor-Kühlschrank, Gasherd und Spülbecken. Dazu kommen Sicherheitssysteme wie etwa Notbremsassistent, Müdigkeitswarner, Reifendruck-Kontrollsystem oder Anhänger-Stabilisierungssystem.
Spannend: Neben dem Interstar mit Diesel kann auch die vollelektrische Variante Interstar-e mit 87-kWh-Akku zum Campervan mutieren.
• Preis: ab 59.900 Euro
• Infos: www.eifelland-classic.de
Kastenwagen auf Renault-Basis
Ahorn Camp: Vans auf dem Renault Master
Der familiengeführte Reisemobilhersteller Ahorn Camp stellt seine Marke neu auf. Zu diesem Vorhaben zählen auch frische Vans, die auf dem neuen Renault Master aufbauen und zwei Grundrisse bieten. Die beiden Kastenwagen CV 560 und CV 630 kommen serienmäßig mit einem 130 PS starken Diesel. Gegen Aufpreis sind 150 PS und auch eine neunstufige Wandler-Automatik von ZF möglich. Sie bieten eine Vierersitzgruppe vorn und Küche und Kombibad in der Wagenmitte. Der 5,68 Meter lange Van hat ein Querbett im Heck, das größere 6,31 Meter lange Modell bietet dort zwei Einzelbetten.
• Preis: ab 52.800 Euro
• Infos: https://ahorn-camp.de
Yucon: Vielfalt mit Renault und auch mit Fiat
Die Campervans auf Renault Trafic bringt Frankia-Tochter Yucon in neuen Editionen. Sie bieten Aufstelldach, vier Schlaf- und bis zu fünf Sitzplätze. Besonders spannend: Die beiden Grundrisse 51 SB und 55 SB verfügen über eine herausnehm- und verschiebbare, modulare Dreier-Sitzbank und einen zwei Meter langen Laderaum im Heck mit Schubladen und Schränken.
Beim Yucon 51 FB Edition Light gibt es zum Einstieg den 130-PS-Dieselmotor, eine manuelle Markise, ein 100-Watt-Solarmodul, eine Dieselheizung sowie ein Aufstelldach mit Matratze auf Tellerfedern. Die Modelle Yucon 51 SB und 55 SB Edition Fever verfügen über den 150-PS-Motor mit Automatik, Metallic-Lack, 17-Zoll-Alufelgen, zwei 100-Watt-Solarmodule, Markise, Dieselheizung sowie Aufstelldach.
Vielfältig sind die Yucon-Modelle auf Fiat-Chassis: ob Yucon 60 B mit XL-Querbett und großer Küche, Yucon 63 H mit elektrischem Hub-Längsbett, Heckgarage und Superhochdach oder Yucon 63 G mit zwei Längsbetten samt Tellerfedern. Serienmäßig gibt es eine Druckwasserpumpe, Rahmenfenster, eine neue Sitzgruppe, eine mit Stoff bespannte Akustikdecke sowie getrennt schaltbare Ambientebeleuchtung.
• Preis: ab 51.500 Euro (Renault Trafic) und ab 65.300 Euro (Fiat Ducato)
• Infos: www.yucon.de
Kastenwagen auf Fiat-Basis
Bürstner Papillon: Neuer Einsteiger-Campervan für Preisbewusste
Neu kommt bei Bürstner der Papillon als einfach ausgestatteter Campervan auf Basis des Fiat Ducato mit 120 PS leistendem Diesel und kompaktem Bad. Das Querbett im Heck lässt sich hochklappen. Auf diese Weise passen zwei Fahrräder ins Fahrzeug. Die Küche bietet lediglich ein Induktionskochfeld, muss aber ohne Kühlschrank auskommen. Den gibt es lediglich optional. Beim WC haben Kunden die Wahl zwischen Cassetten-Porta-Potti, Trenn- oder Trockentoilette.
• Preis: ab 39.999 Euro
• Infos: www.buerstner.com
Carado: Neue Grundrisse
Bei den Campervans bringt Carado frische Grundrisse fürs neue Modelljahr. Ergänzt wird das Portfolio durch ein optionales mobiles Internet-Modul für die Fahrzeuge – für stabile Verbindung unterwegs, für Navigation, Streaming oder Remote-Work.
Als Highlight bei den Campervans sieht Carado den CV541 Pro, bei dem man sich vom Selbstausbau inspirieren ließ. Fahr- und Wohnraum sind per Trennwand voneinander separiert. Die Nasszelle bietet eine Banktoilette, Klappwaschbecken und integrierten Wäschesack. Eine fest installierte Treppe mit integrierten Staufächern führt ins serienmäßige Aufstelldach, wo der Schlafbereich liegt. Ergänzt wird das Konzept durch eine im Heck und auf einem Podest angeordnete Sitzgruppe mit darunterliegendem Stauraum sowie hohem Kleiderschrank in schmaler Bauweise.
• Preis: ab 57.999 Euro (CV541 Pro)
• Infos: www.carado.com/de
Corigon: Hymer-Einstiegsmarke zu günstigen Preisen
Mit Corigon startet die Erwin-Hymer-Group (EHG) eine neue Marke. Einst waren die Konzern-Marken Carado, Etrusco und Sunlight als erschwinglich bekannt. Jetzt soll Corigon im Konzern mit günstigen Preisen locken und die Rolle der Einsteigermarke übernehmen. Programmatisch soll wohl der Name Corigon wirken, der sich aus dem englischen „Core“ (deutsch: Kern) und „Go on“ (deutsch: Aufbruch) zusammensetzt. Der Start einer neuen Marke ist in den schwieriger werdenden Zeiten ein mutiger Schritt. Selbst die EHG streicht, etwa bei Bürstner, die Modellpalette brutal zusammen. Bei Corigon geht es jetzt unter anderem mit einer aus drei Modellen bestehenden Campervan-Baureihe los. Gebaut werden die Corigons im Laika-Werk in San Casciano in der nördlichen Toskana.
Die Campervans basieren auf dem Fiat Ducato und haben Quer- oder Längsbetten im Heck. Dazu gibt es Kompressor-Kühlschrank und Sitzbänke mit Isofix-Befestigungen. Gegen rund 4.000 Euro gibt es ein optionales Aufstelldach. Den Einstieg bildet der 5,41 Meter lange CV 55 D für 55.499 Euro, 1.000 Euro teurer sind die sechs Meter langen CV 60 D und CV 60 S mit Quer- oder Einzelbetten.
• Preis: ab 55.499 Euro (CV 55 D)
• Infos: www.corigon.com/de
Dethleffs Globetrail Active: Campervan-Baureihe für Einsteiger
Der Fiat Ducato oder der Citroën Jumper mit serienmäßigem 140-PS-Diesel dienen als Basis für die Globetrail Active Modelle aus Isny. Drei Grundrisse in zwei Längen bilden den Auftakt, weitere Grundrisse sind geplant. Die Campervans sollen preisbewusste Camper oder Einsteiger ansprechen.
Alle Modelle werden mit Schwenkbad, fester Tür und Plissee-Duschvorhang geliefert. In allen drei Varianten schließt sich hinter dem Fahrerhaus auf der linken Fahrzeugseite eine Halbdinette an. Mit den beiden drehbaren Captain Chairs des Fahrerhauses bietet die Sitzgruppe Platz für bis zu vier Personen. Dank Isofix-Kindersitzbefestigung an der Sitzbank können auch Kinder sicher verreisen.
Direkt hinter der Sitzgruppe folgt bei allen Grundrissen das Schwenkbad mit Dusche. Wird die Schwenkwand gedreht, bewegt sich das Waschbecken über die Toilette und eine Duschkabine entsteht. Den üblichen Duschvorhang ersetzt Dethleffs durch ein Plissee mit Magnethalterung. Rechts in der Fahrzeugmitte ist die Küche mit zweiflammigem Kocher platziert. Der Kompressor-Kühlschrank bietet 84 Liter Fassungsvolumen und ist auch von außen zu öffnen.
Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal der drei Camper sind ihre verschiedenen Bettenlösungen. Das größte Modell der Baureihe, der 636 Zentimeter lange Globetrail Active 640 ES, ist mit zwei längs verbauten Einzelbetten im Heck ausgestattet. Im sechs Meter langen Active 600 DS (Fotos) ist im Heck ein Doppelbett quer verbaut. Der ebenfalls sechs Meter lange Active 600 KS bietet im Heck ein quer und niedriger angeordnetes Doppelbett (183 x 157 cm), darüber findet noch ein Hochbett (187 x 114 cm) für zwei Kinder Platz.
Der Einstiegspreis liegt bei 51.999 Euro für den Globetrail Active 600 DS. Der Stockbetten-Grundriss ist 1.000 Euro teurer, für den 640 ES muss ein weiterer Tausender gezahlt werden. Optional gibt es den 180-PS-Motor ebenso wie ein Automatikgetriebe oder eine Auflastung auf 4.250 kg. Das Ausstattungspaket Active zur Markteinführung umfasst 16-Zoll-Alufelgen, Lederlenkrad, Faltverdunkelung und einen Tablet Holder im Fahrerhaus sowie ein Fenster im Schwenkbad.
• Preis: ab 51.999 Euro (Globetrail Active 600 DS)
• Infos: www.dethleffs.de
Hobby Prestige Van: Im Yacht-Look
Der neue Hobby Prestige Van basiert auf dem Fiat Ducato mit 140-PS-Motor (Radstand 4.035 mm). Das Interieur des 630 Zentimeter langen Kastenwagens (205 cm breit, 267 cm hoch) mit vier eingetragenen Sitzplätzen soll an moderne Yachten erinnern.
Der Grundriss bietet eine Sitzgruppe im Fahrerhausbereich, einen kompakten Waschraum mit Dusche und eine Küche mit 90 Liter großem Kompressor-Kühlschrank.
Die Einzelbetten im Heck des Dreieinhalb-Tonners messen 182 x 201/187 Zentimeter, durch Umbau entsteht im vorderen Bereich eine Liegefläche von 160 x 74 Zentimetern. Immer mit an Bord: Der 95 Liter fassende Frischwassertank (Abwasser 90 Liter), Markise, Leichtmetallfelgen und B6-Spezialdämmung im gesamten Aufbau.
Ein Sondermodell ist der First Edition 640 ET (Fotos) auf dem 634 Zentimeter langen Fiat Ducato mit langem Radstand, der im Heck längs angeordnete Einzelbetten bietet. Der Grundpreis liegt – mit 140-PS-Motor, gekoppelt an die Achtgang-Automatik – bei 67.000 Euro.
• Preis: ab 71.365 Euro
• Infos: www.hobby-caravan.de
Hymer Redwood 600/601: Vernetzter kompakter Campervan
Sechs Meter lang, zwei Grundrisse, drei Ausstattungslinien: Hymer bringt mit dem neuen Redwood einen handlichen Campervan mit durchdachten Bad- und Stauraumlösungen. Ansprechen soll er technikaffine Menschen, die ein (auch) alltagstaugliches Fahrzeug suchen.
Zwei Grundrisse stehen bereit: der Redwood 600 mit platzoptimiertem Bad und integriertem Kleiderschrank und der Redwood 601 mit innovativem Vario-Bad mit Schiebetür. Beide Varianten verfügen über ein multifunktionales Stauraumkonzept mit modularer, erweiterbarer Basis und leicht zugänglichen Fächern. Serienmäßig gibt es die Travel Lounge mit verstellbarer Lehne und einen Ausbau mit Bambusdekor. Gegen Aufpreis zu haben ist das Aufstelldach mit 360-Grad-Panorama und optionaler Wärmefunktion sowie zwei weiteren Schlafplätzen. Ebenfalls serienmäßig ist ein Connect-System, das eine zentrale Steuerung und Ablesung von Klima, Kühlschrank oder Füllständen per App und 7-Zoll-Display erlaubt.
Die Sport-Linie bildet den Einstieg, Trail ist die Allround- und Explorer die Autark-Version. Letztere bietet als Editionsmodell etwa eine mit Diesel betriebene Heizung, Lithiumbatterie und beheizten Abwassertank. Den Redwood gibt es ab September 2025 zum Grundpreis von 68.900 Euro.
• Preis: ab 68.900 Euro (Redwood 600)
• Infos: www.hymer.com/de
Knaus mit bewährtem Boxlife und neuem Boxtime
Zum Modelljahr 2026 setzt Knaus bei den Campingbussen auf zwei Baureihen: Der Boxlife wird weitergeführt, der Boxtime (Fotos) startet als Neuentwicklung. Knaus setzt beim Neuling auf Leichtbau und Nachhaltigkeit – und auf EPP-Möbel. Aus dem leichten, aber stabilen Material werden die Korpusse der Hängeschränke, die Seitenverkleidungen am Heckbett, die Truhe der Sitzbank und andere Möbelelemente gefertigt. Das Material soll gute Dämmwerte aufweisen und so die thermische und akustische Isolierung verbessern.
Der Einsatz von EPP soll beim Boxtime das Gewicht um etwa 60 Kilogramm im Vergleich zu Kastenwagen mit konventionellem Holzmöbelbau reduzieren. Das wirkt sich positiv auf die Zuladung aus und senkt den Kraftstoffverbrauch. Die hohe Akustikdämmung soll die Außengeräusche um bis zu 3 dB(A) reduzieren. Boxtime und Boxlife basieren beide auf dem Fiat Ducato. Aber der Boxtime ist als Neuentwicklung mit Schwerpunkt auf Leichtbau preislich rund 3.000 Euro teurer als der Boxlife.
Vier Grundrisse, die sich am Boxlife orientieren, gibt es für den Boxtime: Beim 540 MQ, 600 MQ sowie 630 ME steht das Q für Querbett, das E für in Längsrichtung angeordnete Einzelbetten. Der Boxtime 630 MX bietet serienmäßig ein elektrisches Hubbett-System im Heck, das für die anderen Modellen der Baureihe optional zu haben ist.
Beim Boxtime ist der Kühlschrank an der Stirnseite des Fahrzeugs installiert und so auch von außen erreichbar. In beiden Baureihen verbaut Knaus Kompressor-Kühlschränke, was den Gasverbrauch reduziert. Gleiches gilt für den Einsatz der mit Diesel betriebenen Heizung.
Die Sanitärräume wurden für beide Baureihen überarbeitet. Ab den 600er-Modellen gibt es sogenannte XL-Bäder mit mehr Bewegungsfreiheit. Eine Schwenkwand erlaubt – ohne Vorhang – die Umgestaltung des Raums vom WC-Bereich zur Dusche. Standard ist das Kassetten-WC von Thetford.
Die Boxlife-Modelle kommen mit fünf verschiedenen Grundrissen und einer Slide-out-Sitzbank. Ein aufpreispflichtiges Hubbett bietet im Heck zusätzliche Schlafplätze.
• Preis: ab 63.990 Euro (Boxlife) und ab 66.990 Euro (Boxtime)
• Infos: www.knaus.com
Laika Kosmo Supremo: Campervan auf Italienisch
Die Campervan-Reihe Kosmo Supremo der italienischen Marke Laika kommt mit drei Farbwelten (blau, orange oder grün). Außen gibt es 18-Zoll-Alufelgen. Der 599 Zentimeter lange Supremo basiert auf dem Fiat Ducato 35 Light mit 180 PS. Serienmäßig sind ein 9-Zoll-Multimedia-System von Pioneer mit Apple Carplay und Android Auto sowie integrierte Lautsprecher, Rückfahrkamera, farbiges 7-Zoll-TFT-Digitalarmaturenbrett, adaptiver Tempomat (aktiv ab 30 km/h) und Verdunkelungsvorhänge. Für die kältere Jahreszeit ist eine mit Diesel betriebene, 6 kW starke Truma-Combi-6-Heizung an Bord.
Küchenarbeitsplatte, Tisch und Bad sind mit Fenix-Oberflächen ausgestattet, einem kratzfesten Anti-Fingerprint-Material. Die Schranktüren verfügen über ein Push-Pull-System, die Schubladen über Soft-Close-Funktion. Die Küche bietet einen zweiflammigen Kocher und eine Spüle aus Edelstahl. Die Dusche im Vario-Bad ist durch eine feste Wand vom restlichen Raum abgetrennt. Hängeschränke sorgen für Stauraum.
Das Querbett ist mit Holzlattenrost und Ergonomy-Matratze ausgestattet. Serienmäßig sind zwei Schlafplätze, mit optionalem Aufstelldach und einem dritten Bett in der Dinette können bis zu fünf Schlafplätze realisiert werden.
• Preis: ab 74.681 Euro
• Infos: www.laika.de
Malibu: Relax ist neu im Programm
Als Einsteiger-Modell sieht Malibu den neuen Relax. Das 636 Zentimeter lange Mobil (Radstand 4.035 mm) basiert auf dem Fiat Ducato. Bei einer Breite von 205 Zentimetern ist der 3,5-Tonner (Auflastung optional) handlich und stadttauglich. Serienmäßig hat der Relax 140 PS, 180 PS sind optional ebenso lieferbar wie ein Achtgang-Automatikgetriebe.
Der Campervan bietet eine Sitzgruppe mit drehbaren Frontsitzen, Bad mit Dusche und Waschbecken, Küche mit 70-Liter-Kühlschrank und einen neu gestalteten Waschraum. Dazu kommen zwei Meter lange, längs angeordnete Einzelbetten, unter denen sich Stauräume und Kleiderschrank verbergen. Da die Truma-Combi-4-Heizung nicht im Heck, sondern in der Wohnsitzgruppe verbaut ist, sind die Stauräume recht großzügig bemessen. Drei Ausstattungslinien sind zu haben. Der aufs Wesentliche reduzierte Active, der Ambition als mittlere Variante und der Exclusive mit umfangreicher Ausstattung.
• Preis: ab 57.200 Euro
• Infos: www.malibu-carthago.com
Pilote V630S: Van für Familien
Beim französischen Hersteller Pilote offeriert man mit dem 636 Zentimeter langen V630S einen familientauglichen Kastenwagen-Ausbau mit pfiffiger Bettenlösung. Die Etagenbetten können je nach individuellen Bedürfnissen genutzt werden – etwa als Einzelbetten, als Doppelbett oder als zwei übereinanderliegende Schlafflächen. Statt herkömmlicher Hängeschränke gibt es herausnehmbare Aufbewahrungskoffer, die zu Hause gepackt und im Fahrzeug befestigt werden. Der Heckstauraum unter den Liegeflächen bietet (bei hochgeklappten Betten) mit Verzurrösen Platz für Fahrräder oder E-Scooter. Das Bad kann dank beidseitiger Rollschiebetür komplett geöffnet werden und bietet eine Duschkabine. Mit an Bord: Eine Küche und eine Sitzgruppe für vier Personen.
• Preis: ab 64.300 Euro
• Infos: www.wohnmobil-pilote.de
Kastenwagen auf Citroën-Basis
Forster Livin’ Up Pro: Vans für Einsteiger
Mit komplett neuem Innenausbau steigt die Livin’-Up-Pro-Serie von Forster in die neue Saison ein. Die Modelle – zu haben in fünf Grundriss-Varianten – richten sich an preisbewusste Camping-Einsteiger. Die Bandbreite reicht vom 5,40 Meter kurzen Einstiegsmodell FV 541 HBL über drei sechs Meter lange Versionen (mit Querbett, Quer-Stockbetten für bis zu vier Personen sowie längs angeordneten Einzelbetten) bis zum 6,40 Meter langen Einzelbetten-Van. Basis ist ausschließlich der Citroën Jumper mit serienmäßig ab 120 PS.
Der 599 EBL zählt zu den wenigen Campern mit Einzelbetten im Heck in der Sechs-Meter-Klasse. Quer schläft man im 599 HBL (Fotos), wo gleich zwei Hub-Doppelbetten untergebracht sind. Bei den Modellen mit Querbetten wuchs die Länge der Liegefläche auf 196 cm.
Vergrößert hat Forster das Stauraumvolumen, die Tiefe der Oberschrankböden liegt jetzt bei 35 Zentimetern (statt 19 cm bei den Vorgängern). Das Volumen des Kühlschranks stieg um 20 Prozent auf jetzt 84 Liter. Neu sind die Waschräume mit Klappwaschbecken und Schränken mit integrierten Handtuchhaltern, Leuchten mit Touch-Bedienung und eine neue Tischaufhängung. Alle Modelle verfügen über eine 4-kW-Heizung.
Den Livin’ Up Pro gibt es ab 43.690 Euro. Das Travel-Line Paket (1.990 Euro) beinhaltet Isofix-Halterung, Midi-Heki, Mückengittertür und Rückfahrkamera.
• Preis: ab 43.690 Euro (Livin’ Up Pro FV 599 EBL)
• Infos: www.forster-reisemobile.de
Karmann-Mobil Davis Trendstyle und Lifestyle aufgefrischt
Die beiden Davis-Baureihen Trendstyle und Lifestyle kommen mit neuem Innenraumambiente, die Lifestyles mit aufgewerteter Serienausstattung. Bei Letzteren vollzieht Karmann-Mobil einen deutliche Stilwechsel. Der Innenraum präsentiert sich mit hellgrauem Möbelkorpus, mintgrün abgesetzten Farbstreifen an den Oberschränken, granitgrauen Tischplatten und Mineralstoff-Arbeitsfläche in der Küche.
Die Schwesterbaureihe Trendstyle zeigt sich im Preis nachgeschärft: Mit dem Citroën-Basisfahrzeug und aufgewerteter Ausstattung liegt der Grundpreis bei 52.990 Euro für den Davis 590 TS (Fotos) mit 120-PS-Diesel. Beide Baureihen verfügen über zahlreiche Sicherheits- und Assistenzsysteme wie Pre-Collision- oder (optional) Seitenwindassistent. Auch beim Lifestyle bleiben die Neuerungen weitgehend preisneutral. So hat der Davis 540 LS mit 140-PS-Diesel einen Grundpreis von 55.700 Euro.
• Preis: ab 52.990 Euro (Davis 590 Trendstyle) und ab 55.700 Euro (Davis 540 Lifestyle)
• Infos: https://www.karmann-mobil.de
Karmann-Mobil Dexter 635 als neues Spitzenmodell
Der 636 Zentimeter lange Dexter 635 startet als neues Top-Modell der Baureihe mit elektrisch verstellbarem Heckbett für variabel nutzbaren Stauraum und einem neuen Bad mit klappbarer Duschwand. Das elektrische Hubbett reicht beim 635 über die gesamte Innenbreite (185 x 193 cm). Durch die elektrische Höhenverstellung können Stauraumvolumen und die Einstiegshöhe zum Bett flexibel variiert werden. Zwei Staukästen sind unter dem Bett montiert, einer enthält den Kleiderschrank, der andere bietet einen mehrfach unterteilten Stauraum. Ergänzt wird der Ausbau durch eine Sitzgruppe mit drehbarer Tischverlängerung, Küche mit zweiflammigem Kocher, Edelstahlspüle und 138 Liter fassendem Kühlschrank. Die Stromversorgung übernimmt eine 120-Ah-Lithium-Batterie. Neu ist der Waschraum mit klappbarer Duschwand und variabler Raumabtrennung.
Der Grundpreis des neuen Dexter 635 liegt mit 66.900 Euro auf gleicher Höhe wie beim Einzelbettenmodell Dexter 625.
• Preis: ab 66.990 Euro
• Infos: www.karmann-mobil.de
War der Artikel hilfreich?
Ihr Feedback ist uns wichtig! Bitte teilen Sie uns mit, wie Ihnen der Artikel gefallen hat. Ihre Meinung hilft uns, unsere Inhalte zu verbessern.
ARCD-Newsletter
Bleiben Sie immer informiert!
Melden Sie sich für unseren Newsletter an und erhalten Sie informative Beiträge und hilfreiche Tipps rund um Mobilität und Reise direkt in Ihr Postfach.
Außerdem warten attraktive Aktionen und Gewinnspiele auf Sie.
Wir freuen uns darauf, Sie als Abonnenten willkommen zu heißen!